
Am 13. September wird in Emden gewählt. An den Infoständen hören wir oft, dass im Stadtrat über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden würde. Man hätte sich in festgefahrenen Strukturen eingerichtet, während die Sorgen der Menschen auf der Strecke bleiben.
Drei Punkte, auf die es jetzt ankommt:
- Wirtschaft: Von sicheren Jobs (z. B. bei VW) hängen bei uns ganze Familien ab. Diese Verunsicherung führt dazu, dass das Geld nicht mehr so locker sitzt – und das merken wir sofort in der Stadt. Die vielen Leerstände in der Innenstadt sind die direkte Folge davon. Ich würde gern ein Emden sehen, in dem die Interessen der Menschen Vorrang haben, die in ihrem Job gute Arbeit leisten oder sich selbstständig etwas aufbauen.
- Sicherheit & Ordnung: Die Bürger wollen sich in ihrer Stadt wohl und sicher fühlen. Das Stadtbild hat sich stark verändert. Regeln scheinen nicht mehr für alle gleich zu gelten. Hier gibt es eine nicht mehr wegzudiskutierende Unzufriedenheit in der Stadt.
- Echte Bürgernähe: Es darf nicht länger über die Köpfe der Bürger hinweg – teilweise sogar gegen ihre Entscheidungen wie beim Thema Klinik – entschieden werden. Viele haben das Gefühl, dass man ihnen nur noch sagt, was „alternativlos“ sei. Aber das stimmt nicht. Am 13. September haben wir die Wahl. Wer eine andere Richtung für Emden will, hat eine echte Alternative.
Am 13. September haben wir es in der Hand. Nehmen Sie sich die Zeit und gehen Sie am Wahltag ganz traditionell direkt in Ihr Wahllokal. Es ist ein wichtiges Zeichen, seine Stimme persönlich abzugeben und den demokratischen Prozess vor Ort direkt mitzuerleben. Jede Stimme zählt am Ende genau dort, wo sie in die Urne fällt.
Nutzen wir diese Chance, um den Stillstand zu beenden und Emden wieder zu einem Ort zu machen, an dem der echte Bürgerwille zählt.
Beste Grüße aus Emden
Achim Fischer